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Dresden Dolls

Rock - Webseite - Link hinzufügen - Chartplatz: 52.

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Im Jahr 2000 gründeten die in klassischem Gesang ausgebildete Amanda Palmer (Gesang, Piano) und Brian Viglione (Schlagzeug, Percussion) die Band "Dresden Dolls". Sie hatten sich im Oktober auf einer Party kennen gelernt. Viglione gefielen Palmers Lieder und so traf man sich wenige Tage später, um zusammen zu spielen.

Die Bostoner Gruppe kombiniert deutsche Cabaret-Musik der 1920er Jahre mit alternativem Pop-Rock und Riot Punk und so bezeichnet man sich selbst auch als "Brechtian Punk Cabaret". Damit soll aber keine Nähe zum Brechtschen Kunstverständnis hergestellt werden, welches durch Verfremdung eine Distanz zwischen Geschehen und Betrachter erreichen will, um eine kritische Reflexion zu ermöglichen. Vielmehr ist es die Szene der deutschen Literatur der 1920er Jahre, welche die Band fasziniere, "allen voran Kurt Weill. eigentlich ist es recht ironisch, denn wir versuchen genau das Gegenteil von Brecht zu erzeugen und wollen das Publikum emotional in unsere Performance einbinden." Gemeinsamkeiten mit Brecht habe man vor allem in der Überzeugung, dass es in Songs keine Sentimentalität geben sollte. "Ich meine, die heutige Musik ertrinkt ja beinahre in Sentimentalität."

Im Jahr 2003 erscheint das Album "A Is For Accident - Collected Live Recording 2001 - 2003". Nach diesem Livealbum erschien ein Jahr später "The Dresden Dolls". Das Album erschien bei 8ft Records. CDstarts.de urteilt: "Alles in allem ist das Erstlingswerk eine Art modernes Musiktheater der neuen Generation. Würde es eine Partitur zur CD geben, 'Opus in 12 Akten' auf dem Umschlag wäre angebracht."

Im Jahr 2005 geht man als Support von Nine Inch Nails auf Tour. Das zweite Album legte die Band 2006 auf: "Yes, Virginia..." Der Titel stammte aus einer Textzeile ihres Songs "Mrs. O", in welchem es heißt: "Yes, Virginia there is a Santa Claus". Das wiederkehrende Thema der Platte ist die Sexualität. In "Dirty Business" geht es um Prostitution, "Shores of California" geht es um die sexuellen Differenzen zwischen den Geschlechtern. Auch Abreibung, die Rolle der Frau und Selbstbefriedigung sind Themen der Platte. Im Gegensatz zum Vorgänger ist die Platte harmonischer und geordneter. In den USA verkaufte sich die Platte in den ersten Wochen über 19.000 Mal und erreichte Platz 42 der Charts. In Österreich Platz 41.

Neben der Musik arbeiteten Amanda Palmer und Brian Viglione auch an dem Theaterstück "The onion Cellar", welches am 9. Dezember 2006 im "Zero Arrow Theatre" in Boston uraufgeführt wurde und bis zum 13. Januar dort zu sehen war.

Für den Frühling 2008 ist ein Soloalbum der Sängerin Amanda Palmer angekündigt. Der Titel: "Who Killed Amanda Palmer". Ben Folds soll dabei als Produzent tätig gewesen sein und auch auf der CD zu hören sein.

Weitere Artikel im Netz:
Fortsetzung des Punk mit anderen Mitteln: Blogartikel über die Dresden Dolls mit Videos.

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