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Prodigy

Elektro - Webseite - 2 Surftipps zu Prodigy - Chartplatz: 40.

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Foto: elekes [Lizenz]

Am 18. März 1996 erschien die Single "Firestarter", die erste Auskopplung aus dem Album "The Fat Of The Land". Plötzlich kracht es aus allen Boxen und Prodigy hatten sich auf der internationalen Bühne gezeigt. Die Band gründete sich 1990 in England. Zur Ursprungsbesetzung zählen Liam Howlett (DJ, Keyboard),Leeroy Thornhill (Keyboard) und Keith Flint (Gesang).

Howlett begann als DJ auf Partys und wurde dort von Leeroy Thornhill und Keith Flint auf ein Tape angesprochen. Auf der B-Side enthielt das Tape selbstproduzierte Tracks. Flint ist begeistert und so kommt es zur Bandgründung. Man beginnt zu touren und lernt Keith Palmer (alias Maxim Reality) kennen, der den Part des MC ausfüllt. An den Auftritten nehmen zwischen fünf und 12.000 Menschen teil.

12.000 ist eine ganze Menge und so kam es Weihnachten 1990 zum Plattenvertrag mit XL-Recordings. Zwei Monate später erscheint 1991 das erste Release: "What Evil Lurks", welches vier Tracks enthält. "Charly" erschien ein halbes Jahr später. Die dritte Single erschien im Dezember des gleichen Jahres: "Everybody In The Place". Ein Jahr später erscheint das Album "Experience".

Es ist 1993. Wiedermal flüstert es der Rave sei tot. Howlett wollte eine neue Richtung einschlagen und veröffentlichte unter dem Pseudonym "Earthbound", Liams Tonstudio, ein "White Label" (12" Vinyl mit einem weißen Cover). Diese Platte enthielt eine Mischung aus House und langsamen deutschem Techno. Die Platte wurde begeistert aufgenommen, was Howell zum Anlass nahm, auf dem nächsten Album, welches 1994 erschien, sehr viel zu experimentieren. Heraus kam "Music for the Jilted Generation". Harte Breakbeats, Jazz-Funk Grooves, mechanische Gitarren. Einen derben Dance-Track ("No Good(Start The Dance)"). "Poison" geht eher einen Schritt zurück in Richtung Hip-Hop. Keith Palmer übernahm bei diesem Track den Gesang. Diese großartige Mischung wurde mit Platz Eins belohnt. Über eine Millionen verkaufte Scheiben. Auftritte auf der ganzen Welt und der MTV Award als "Bester Dance Act".

Man zog von Festival zu Festival und bezeichnete sich von nun an als "größte Rock'n'Roll Band der Welt". In Sachen Bescheidenheit ward man von da an nur noch von den Ärtzen übertroffen. Und dann erschien "Firestarter". Als das Video das erste Mal im englischen "Top of the Pops" ausgestrahlt wurde riefen entrüstete Eltern ob des "schändlichen", "spöttischen" und "provozierenden" Textes an, ob der groben Verhaltensweise des Sängers Keith Flint, welcher sich mit diesem Song als Sänger der Band etablierte. This is Rock'n'Roll. Und so griffen auch wieder die Gesetze des Rolls und die Single verkaufte sich innerhalb von sechs Wochen über 750.000 Mal. Dass man solch ein Video am frühen Abend überhaupt zeigen durfte! Im November bestätigte die Single "Breathe" die Größe der Band, welche somit ihren endgültigen Durchbruch schaffte. Ende Juni 1997 veröffentlichten Prodigy dann ihr drittes Album "The Fat Of The Land". Die Platte schlug in 27 Ländern auf Platz eins ein und wurde mit Mehrfachplatin ausgezeichnet. Es wurde zum meistverkauften Album des Jahres 1997.

Es folgt eine Welttournee, welche erst im Sommer 1999 endete. Im September 1997 trat man vor einer viertelmillionen begeisterter Russen auf dem Roten Platz in Moskau auf. Dabei ist mit Hilfe von MTV ein beeindruckendes Konzertdokument entstanden. Doch das größte Konzert hatten die Band nach eigenen Angaben in Bahrain (was auch der Behauptung der Veranstalter des Glastonbury-Festivals widerspricht). Man war Headliner des Loolapalooza. Das Video zur Singleauskopplung "Smack My Bitch Up", welches Ende 1997 von Jonas Åkerlund gedreht wurde, sorgte für Furore, als es in den USA, England und anderen Ländern aufgrund der Darstellung von Drogen-, Sex- und Gewaltexzessen verboten wurde. Liam Howlett ließ nach zahlreichen Protesten verkünden, dass die Band nicht plane, ein weiteres Album zu veröffentlichen.

Nach zwei Jahren Welttournee kam ein Jahr Privatfete und zwei Jahre Burn Out und Schreibblockade. Prodigy waren tot. 2002 versuchte man mit der Single "Baby's Got A Temper" ein Comeback. "Das Stück war ein Runterbringer. Formelhaft, ein Rückschritt. Es zeigte mir immerhin, dass ich mich auf dem falschen Weg befand. Ich hörte auf, dem Hype zu glaubn, der um uns veranstaltet wurde.", meinte Liam Howlett später. Denn bei Prodigy ginge es darum Musik frisch zu halten. Es ginge darum unvorhersehbar zu sein und keine Formeln anzuwenden.

So dauerte es bis in den März 2003, dass sich Liam Howlett wieder in der Lage fühlte, zu schreiben. Angst davor, als Mainstream-Horrorshow zu enden, das Schicksal des anderen 90er-Jahre Bürgerschrecks, Marilyn Manson, schmiss er die shuffelnden Breakbeats und die Upfront-Vocals über Bord. Das 1994 erschienene Album "Always Outnumbered Never Outgunned" geriet so nach Ansicht der Intro "wesentlich sperriger und subtiler" als die Vorgängerplatte. Keith Flint tritt als Sänger in den Hintergrund (Howlett: "Als ich die ersten beiden Tracks fertig hatte, rief ich Keith und Maxim ins Studio und sagte ihnen, dass sie auf dem neuen Album nicht mit drauf wären.") und gibt so unterschiedlichen Stimmen wie Juliette Lewis, Kool Keith, Princess Superstar, Ping Pong Bitches und Liam Gallagher das Mikro in die Hand. Howlett bezeichnete sich nun als "König des Beats", ging mit den Geschasten dennoch auf Tour: "Die Band ist mir heilig. Sie ist intakt. Wir werden zusammen auf Tour gehen." This is Rock'n'Roll.

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News

Prodigy: Invaders Must Die | 31.01.2009 | Kommen wir mal wieder auf The Prodigy zu sprechen. "Invaders Must Die" heißt die neue Platte, welche die Band am 20. Februar veröffentlichen wird. Eine Woche zurvor, am 13. Feburar, wird die erste Singleauskopplung "O" zu hören sein. Die Platte wurde in London zuhause. Für Keith Flint ist London die wahre Rave- und Party-Szene und deshalb war es nur folgerichtig, hier auch die Platte aufzunehmen: mehr...

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