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Libertines

Indie - Webseite - Link hinzufügen - Chartplatz: 8.

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Foto: Ernstl [Lizenz]

Der Aufbau des Inhaltsverzeichnisses zum Artikel "The Libertines" auf den deutschen Wikipedia-Seiten spricht Bände:
1. Bandgeschichte
1.1. Der Abstieg
1.2. Das Ende

Wollen wir uns hier jedoch zunächst der "frühen Phase" zuwenden. Schließlich bestand die Band dann doch ganze sieben Jahre (das verflixte siebte). Gegründet wurden The Libertines im schönen Jahre 1997, jenem 1997, in welchen Lady Di starb. Die Gruppe bestand aus Pete Doherty (Gesang, Gitarre), Carl Barât (Gesang, Gitarre), John Hassall (Bass) und Gary Powell (Schlagzeug).

Barât lernte Doherty 1997 kennen, da er sich mit dessen Schwester Amy-Jo ein Apartment teilte. Man schrieb gemeinsam Songs, beschloss eine Band zu gründen. Folgerichtig gab man das Studium an der University of London auf und zog in eine gemeinsame Wohnung in Camden Road. Mit Steve Bedlow, dem Nachbarn, gründeten sie die Libertines, welche sie nach de Sades Libertins benannten. Diese vier Libertins sind zusammen mit deren Töchtern die Hauptfiguren in de Sades Werk "Die 120 Tage von Sodom".

Über Bedlow, welcher die Band später verlässt, lernen Doherty und Barât John Hassall und Johnny Borrell kennen. Hassall wird Bassist der Band. Nur ein paar Wochen später bucht die Band die Odessa Studios um drei Songs aufzunehmen. Dabei werden sie unterstützt von Gwyn Mathias, welcher einst schon mit den Sex Pistols zusammen gearbeitet hatte. Als Schlagzeuger holte man sich Paul DuFour. Zunächst bot sich Roger Morton, seines Zeichens Journalist beim NME, als Manager an, nachdem er die Band auf einem Konzert in Inslington gesehen hatte. Nach sechs erfolglosen Monaten verlies dieser die Band allerdings wieder.

Im März 2000 wird Banny Pootschi auf die Band aufmerksam, eine Anwältin der Warner Chappel Music Publishing. Sie übernahm das Management und so nahm man schließlich "Legs 11" auf, welches die acht besten Tracks der Band enthielt.

Es ist die Zeit der Strokes und Vines. Back To The Basics, Garage Rock. Pootschi bringt die Libertines bei Rough Trade unter Vertrag und diese schreiben an ihrem ersten Album. Zu dieser Zeit ist Steve Bedlow schon lange weg und auch Borrell hatte die Band mittlerweile für Razorlight verlassen. The Libertines begannen, mehr und mehr Gigs zu spielen. Im Jahr 2002 sind es mehr als 100 Auftritte, welche die Band absolviert. Man supportet The Strokes und The Vines und der Sound der "Freigeister" verbreitet sich rasend. Und so gab es ein Ticket mit dem "New Music Express". Die erste Single "What a Waster" erreichte Platz 37 der UK-Charts.

Man verbringt einige Zeit in den RAK Studios in St. John's Wood. Dort nimmt die Band "Up the Bracket" auf, welches von Mick Jones (Ex-The Clash) produziert wird. Das Album erscheint 2002 und der NME verleiht den Libertines den NME Award in der Kategorie "Best New Band".

Insbesondere Pete Dohertys Drogenkonsum steigerte sich in der Folgezeit enorm. Ein hochdosierter Mix aus Crack und Heroin ließ die Beziehung zu den restlichen Bandmitgliedern erodieren. Die Fans der Band konnten das auf den Konzerten der Libertines live mitverfolgen. Wer etwas verpasste, konnte später Dohertys Einträge im Fanforum von libertines.org, eine Seite die es heute nicht mehr gibt, studieren.

CD Cover
"Libertine"-Tatoo auf Barâts Arm

Trotz der Probleme fliegt die Band nach Übersee. In New York werden die Babyshambles Sessions aufgenommen. Doherty und Barât lassen sich "Libertine" auf die Arme tätowieren um ihre Verbundenheit mit der Band zu demonstrieren. Doch Petes Drogenkonsum und der Personenkreis, mit dem er sich in den USA umgab, sorgten ständig für Spannungen. Barât verlässt daraufhin die Band und Doherty beendete die Aufnahmen alleine. Helen Hsu, ein Fan der Band, erhielt von Pete Doherty schließlich die Aufnahmen, um sie im Internet frei zugänglich zu machen.

Die Spannungen ließen auch nicht nach, nachdem Doherty wieder im Vereinigten Königreich ankam. Er gab "Guerrilla Gigs", an welchen Barât nicht beteiligt war. Eine angekündigte Europa-Tournee wurde von Doherty abgesagt. Musikalisch gesehen war es vor allem das Songwriting, welches an der neuen Single "Don't Look Back Into The Sun" ausgelobt wurde.

Nach einem Gefängnisaufenthalt von Pete versucht sich die Band nochmals zusammen zu reißen. Sie spielen eine Show im Tap'n'Tin Pub, welche vom NME zum besten Gig des Jahres ausgerufen wird. Im Jahr 2004 bringt man noch "The Libertines" heraus, doch die Band zerbricht. Pete Doherty macht danach zunächst vor allem als Drogenabhängiger Schlagzeilen und widmete sich mehr und mehr seiner 2003 gegründeten Band, den Babyshambles.

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News

Libertines Reunion? | 16.04.2007 | Am Freitag dem dreizehnten vermeldeten die Yahoo-Nachrichten: "Libertines Doherty und Barât wieder vereint". Die beiden Libertinesmitglieder hätten am 12. April 2007 wieder auf einer Bühne gestanden. Pete Doherty hatte in London eine Soloshow (Titel: "London Hackney Empire") gegeben, als Carl Barât auf die Bühne gekommen sei. Es folgte eine Libertines Session, welche 13 Songs umfasste und ein begeistertes Publikum zurück gelassen haben soll. Unter diesen dreizehn Songs soll auch "Albion" dabei gewesen sein, ein Song der Libertines, welcher aber erst von den Babyshambles veröffentlicht wurde. Barât und Doherty waren im Streit auseinander gegangen, als Dohertys Drogensucht zu unberechenbaren Verhalten geführt hatte. Gerüchten zufolge soll er ja in Barâts Apartment eingebrochen sein... (netzzeitung). mehr...

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