Partnersuche und Dating für Musikerinnen und Musiker

Kollaboration mit Pete Doherty

Kollaboration mit Pete Doherty

Über Pete Doherty könnte man jeden Tag etwas schreiben. Es wäre neu und doch nicht. Es ginge um Drogenexzesse und Entzugskliniken. Das neuste: Doherty habe versucht, einem Jugendlichen in der Londoner Entzugsklinik Priory Drogen zu geben. Da dies der Hausordnung der Klinik entgegenläuft sei Doherty verwarnt worden, der noch dazu ständig von der Polizei auf Drogen untersucht wird. Eigentlich, sobald er das Haus verlässt. Sein Land möge er trotzdem noch, ließ der Sänger verlauten, auch wenn es dort brutal sei.

All diese Exzesse, Drogen, laute Musik. Für Karl "Strich-In-Der-Landschaft" Lagerfeld ist das natürlich nix. Und irgendjemand meinte mal wieder, Lagerfelds Meinung sei von Interesse. Grad, weil Pete ja auch mit Kate und so. Pete Doherty habe keinen Stil und einen äußerst schlechten Geschmack, sagte Lagerfeld: "Weg. Seine Musik, sein Aussehen - alles ist weg. Dazu gibt es nichts mehr zu sagen." Das ist bitter, aber inwiefern Lagerfeld eigentlich qualifiziert?

Aber das alles ist ja auch egal, denn auf dieser Seite wird ja kein Klatsch weitergetragen. Hier doch nicht. Wenn allerdings die Meldung kommt, Pete Doherty (Babyshambles, Ex-Libertines) und Carl Barat (Ex-Libertines) würden wieder zusammen rumhängen um Musik zu machen, dann ist das natürlich eine Meldung wert. Eine Single wird dabei auf alle Fälle rumkommen. "Jamie Jones", ein Cover von The Clash. Die Erlöse sollen an das Projekt "Strummerville" gehen, welches vom ehemaligen Clash-Sänger Joe Strummer ins Leben gerufen wurde und mittellosen Künstler unterstützt, die sich kein Studio leisten können.

Es wird berichtet, die Plattenfirma B-Unique sei fest dazu entschlossen, die beiden zu verpflichten. Doherty soll sich wohl auch um die Gallagher-Brüder bemüht haben und ihnen aus der Klinik "schmeichelnde Nachrichten" geschickt haben. Der Daily Star berichtete allerdings, die Brüder lehnten eine Kollaboration ab. Man habe es Anfangs für einen Scherz gehalten. Und wieder: Das ist bitter. Dabei weiß doch jeder das ein Junkie ein neues Umfeld braucht um raus zu kommen. Auf der anderen Seite, ob Oasis da so geeignet sind?

Dann vielleicht schon eher Luke Pritchard von The Kooks. Ja, ja der Bandname macht misstrauisch. Aber Pritchard will wenigstens mitmachen. Aber eigentlich kann sich Doherty nicht beschweren, denn auch sonst ist er gut in fremden Betten unterwegs. Mit Justin Hawkins (The Darkness) und Tom Chaplin (Keane) arbeitet er schon die ganze Zeit in der Entzugsklinik an neuen Songs. Das investigative Journal "Sun" will herausgefunden haben: "Sie kannten sich vorher kaum, aber als sie alle in derselben schwierigen Lage waren, hat es irgendwie klick gemacht. Tom hat als erster für einige Patienten während der Sitzungen Klavier gespielt. Danach haben Pete und Justin vorgeschlagen, dass sie ein paar Songs schreiben. Pete und Justin stehen sich besonders nahe, Pete hat Justin sogar eingeladen, am Wochenende mit den Babyshambles aufzutreten."

Soweit so gut. Fehlt nur noch Kate Moss. Die beiden wollten heiraten. Auf Bali. Das war am 21. August. Daraus wurde nichts, da Pete nach einem Gerichtsurteil in der Entzugsklinik übernachten muss und nur von 8 bis 22 Uhr Ausgang hat. Da wünschte man sich die Concorde zurück. Frau Moss sei wohl sehr enttäuscht, dass das Ganze nicht klappe. Ist auch doof. Schließlich ist sie jetzt schon auf der Insel. Anwälte arbeiten nun an der Freilassung von Pete Doherty.


Kommentare

Sei der Erste und verfasse hier einen Kommentar

Dein Name

Deine Email*

Deine Webseite

*) wird nicht veröffentlicht.

mc 2003 - 2008